Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie Team

Das Praxis-Team

Dr. Andreas Wacker

„Das Grundinteresse daran, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie zu werden, hatte ich bereits im Studium der Medizin. Zunächst habe ich jedoch in anderen medizinischen Bereichen gearbeitet, unter anderem im Klinikum Mannheim. Später hatte ich zusammen mit meiner damaligen Ehefrau eine Praxis für Homöopathie, dort habe ich ganze Familien behandelt, einschließlich der Kinder und Jugendlichen. Seit einigen Jahren bin ich nun in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig; nach einer angemessenen Einarbeitungszeit habe ich im April 2017 die Praxis von Dr. Gerlinde Wedel übernommen.“

Xenia Schalasta

„Ich habe einen Bachelorabschluss in Psychologie und absolviere derzeit nebenberuflich noch meinen Psychologiemaster. Zu meinen Aufgaben in der Praxis gehören Terminvergabe / Terminmanagement sowie das Beantworten von Telefonanrufen. Sie erreichen mich montags bis freitags zwischen 8:00 und 12:00 h. Des Weiteren kümmere ich mich um das Erstellen von Rezepten und Bescheinigungen. Schon zu Beginn meines Studiums habe ich großes Interesse für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie entwickelt und freue mich darüber, auch schon beim ersten Kontakt mit unserer Praxis ein offenes Ohr für Sie zu haben.“

Birgit Müllemann-Schmidt

„Im Praxisteam bin ich als Sozialpädagogin für alle Arten von Testungen zuständig. Ich führe alles so altersgerecht durch wie möglich: Das ist wichtig, damit wir zum Schluss ein möglichst realistisches Bild haben, auf dem eine gezielte Behandlung aufbauen kann. Natürlich führe ich auch mit Dr. Wacker und mit den Eltern Gespräche über das Verhalten des getesteten Kindes. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die sogenannte „Alltagsorganisation“ – das bedeutet, dass ich mit dem Kind / Jugendlichen zusammen seinen Alltag durchleuchte und mit ihm / ihr bespreche, aus welchen konkreten Abläufen und Tätigkeiten der Alltag besteht. Das ist enorm wichtig, weil „der Teufel im Alltag im Detail steckt“. Auf diese Art bekommen wir wichtige Informationen darüber, was im Alltag nicht gut funktioniert, und diese Informationen brauchen wir, um eine wirksame Therapie planen zu können.“

Walter Argus

„Als Heilpädagoge arbeite ich seit 2002 in der Praxis pädagogisch und therapeutisch mit meinen KlientInnen und (systemisch orientiert und interessiert) auch mit deren sozialem Umfeld (insbesondere mit der Familie, aber auch mit Schulen, Beratungsstellen etc.). Ergänzend zur klinisch-psychiatrischen Befunderhebung durch Dr. Wacker kommen eigene fachspezifische Diagnostik und spezielle ressourcenorientierte Behandlung (u.a. auch Spiel, Fantasiereisen, Entspannungsübungen etc.) hinzu.“

Susanne Nungesser

Als Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin bin ich für die Testdiagnostik und ergänzende Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen zuständig. Im Einzelkontakt ist es bedeutsam, das Verhalten, die Interaktion und das Spiel des Kindes zu beobachten. Dies ist die Grundlage, um in unserem sozialpsychiatrischen Team angemessene pädagogische und therapeutische Maßnahmen zu planen. Dabei richtet sich unser Blick auf die individuelle Persönlichkeit des Kindes / des Jugendlichen mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um das Kind besser kennenzulernen. Auf diese Weise kann die pädagogische Unterstützung zielgerichtet eingesetzt werden. Das Ziel ist dabei, die Entwicklung des Kindes und Jugendlichen in einer förderlichen Art zu begleiten, ganz nach dem Leitgedanken: So viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich.

Tanja Pfaffenberger

Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK), Praxismanagerin einer großen Anästhesie- Praxisklinik in Bayreuth, kommt an zwei bis drei Tagen pro Quartal zu uns in die Praxis. Sie unterstützt uns beim Aufbau unseres QM-Systems sowie in den Bereichen Personal- und Praxismanagement und Teamentwicklung.

Werner Dais

Oberstudienrat a. D., war früher als Gymnasiallehrer für Biologie und Sport tätig. Er ist unser Lern- und Schul-Coach. In dieser Funktion besucht er Kinder und Jugendliche, die unter Schulängsten leiden und aus verschiedensten Gründen hohe Fehlzeiten haben oder gar nicht mehr in die Schule gehen, zuhause. Gemeinsam mit Therapiehund Nakama unterstützt er die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien im häuslichen Umfeld beim Abbau von Ängsten und bei der Lern- und Alltagsorganisation. An Wochenenden ist Herr Dais übrigens seit vielen Jahren mit seiner mobilen Diskothek als DJ unterwegs.

Die Kosten für das Schul-Coaching werden nicht von den Krankenkassen übernommen.

Tosca

Tosca ist an einigen Tagen mit in der Praxis dabei. Sie ist kein ausgebildeter Therapiehund, und Therapien sind ihr auch herzlich egal. Umso interessierter ist sie an Kindern und Jugendlichen – und das beruht in der Regel auf Gegenseitigkeit.